Webinar am Mittwoch 27.05.2009

  

Am kommenden Mittwoch, dem 27.05.2009 veranstalten wir gemeinsam mit Termintrader.com ein Webinar zum Thema Stillhalter Strategien.

Regelmäßiges Einkommen durch Stillhalter-Strategien

Termin: Mittwoch, 27. Mai 2009 – 19:30 Uhr
Ort: online

Inhalt:

• Warum sollten Trader Stillhalter Strategien überhaupt einsetzen?
• Welchen statistischen Vorteil können Händler an den Börsen nutzen?
• Wie kann man als privater Trader die Techniken der Berufshändler einsetzen?
• Regelmäßiges Einkommen – ist dies für private Händler überhaupt erzielbar und wenn ja wie?
• Wie gelingt der Schritt vom privaten zum professionellen Händler?

Jens Rabe ist seit 1996 an der Börse aktiv. Seit 2000 ist er als selbstständiger Börsenhändler tätig und hat sich auf den Handel von Futures und Optionen an US Terminmärkten spezialisiert. Er ist Inhaber der Handelsfirma PIT TRADER Consulting, in der mehrere Trader mit dem eigenen Kapital der Firma handeln.

Jens Rabe ist Referent auf der Trading Expo 2009 (19. und 20. Juni in Aschaffenburg – www.trading-expo.de )

kostenfreie Anelkdung: https://www2.gotomeeting.com/register/678781275

…sell the fact

Heute konnte man wieder eine schöne Lektion der Märkte beobachten. Das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA veröffentlichte einen Report über Angebot und Nachfrage. Im Vorfeld des Reports waren die Preise in den Getreiden stark angestiegen und die ersten Reaktionen auf den Report vor Öffnung des Handels um 09:30 Uhr Chicago Zeit waren allesamt positiv und es wurden deutliche Preissprünge erwartet.

Aber wie so oft, kam es ganz anders. Die positiven News wurden zum Anlass genommen um Bestände zu verkaufen. Ein Händler aus Chicago beschreibt es in seinem Marktbericht wie folgt: … Some days one has confidence in the reasons the market is acting the way it is. Today isn’t one of those days. Following the generally friendly USDA report this am and the mostly bullish weather forecast, the market was widely expected to rally sharply. Obviously, this hasn’t been the case, at least so far. I think we simply are overbought and in need of a technical correction, which I think is what we are seeing today. I still would not rule out a late session recovery but I do not say that with nearly as much confidence as earlier…

Und so zeigt sich wieder einmal, dass nicht der Inhalt solcher Veröffentlichungen wichtig ist, sondern die Tatsache, wie der Markt darauf reagiert.

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Der Schwarze Schwan aktuell

Wer die Bücher von Nassim Taleb kennt, dem ist der Begriff des “Schwarzen Schwanes” sicherlich geläufig. In Kurzfassung bedeutet das Auftreten eines Schwarzen Schwanes an den Märkten, das Eintreffen eines Ereignisses, welches in dieser Form nicht zu erahnen geschweige den einzuplanen war. Die Ereignisse von 9/11 waren dabei sicherlich einer der dramatischsten Fälle der letzten Jahre.

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Und heute kann man ganz aktuell die Auswirkungen eines Schwarzen Schwanes an den Börsen beobachten. Das Auftauchen der Schweinegrippe in Nordamerika und der dazugehörige Medienhype am Wochenende bescheren einigen Märkten heute sehr starke Verwerfungen. Als Beispiele seinen hier genannt Sojabohnen welche heute mit einem riesigen Gap eröffnen und natürlich auch die Schweinefutures, die an der CME aktuell beinahe Limit Down eröffneten.

Bitte auf die Charts zum Vergrößern klicken

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Charttechnik kann man an Tagen wie heute komplett vergessen. Das einzige was an Tagen wie heute zählt ist Money- bzw. Riskmanagement. Denn wer beispielsweise long in Beans oder Hogs ist, der braucht sich an Tagen wie heute solange keine Sorgen machen, solange er 1) ein funktionierendes Riskmanagement hat (wie kann ich mich hedgen etc.) und 2) gleichzeitig über vernünftige Positionsgrößen verfügt. Falsch darf man an solchen Tagen liegen und es ist auch keine Schande an Tagen wie heute Geld zu verlieren, aber wer sich an einem solchen Tag ruiniert, der hat einfach im Vorfeld seine Hausaufgaben nicht gemacht.

Währungsabsicherung für kleine Konten wird einfacher

Viele Futures- und Optionshändler halten (bzw. müssen ) ihre Konten bei amerikanischen Brokern in USD. Steigt der USD gegenüber dem EUR an bedeutet dies einen zusätzlichen Währungsgewinn, fällt der USD dagegen bedeutet dies einen realen Verlust für das Konto wenn es es wieder in EUR umgerechnet wird. Es gab bislang schon Möglichkeiten solche Konten gegen einen fallenden USD zu schützen, in dem man nämlich einfach EuroFX Futures (Wert 125.000 EUR) oder die eMini EuroFX Futures (Wert 62.500 EUR) dagegen setzte (long). Bei kleineren Konten bestand allerdings das Problem, dass durch die Größe der Futures keine 1:1 Absicherung möglich war. Man war entweder immer zu viel oder zu wenig abgesichert.

 Die CME Group hat jetzt neue Micro Futures auf den EuroFX in den handel gebracht, welche einer Größe von 12.500 EUR entsprechen. Die Tickgröße beträgt jetzt nur noch 1,25 USD und die Futures werden über die elektronische Plattform Globex gehandelt.

Die Volumen und das OI sind noch nicht überragend, so dass ein aktiver Handel sicherlich noch etwas warten muss, aber als Hedgeinstrument dürften diese Microfutures schon dienen. Das gestrige OI betrug 3105 Kontrakte, das Volumen 626 Kontrakte

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Infos gibt es hier: http://www.cmegroup.com/trading/fx/fx/e-micro-euro_contract_specifications.html

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10 Erstteilnehmer für Coachingprogramm gesucht

10 Erstteilnehmer für Coachingprogramm gesucht 

Da wir immer wieder Anfragen zum Thema Futures & Optionshandel und speziell dem Verkauf von Optionen erhalten, haben wir ein spezielles Coachingprogramm „Verkauf von Optionen – regelmäßiges Einkommen an der Börse“ konzipiert. Dieses Coachingprogramm umfasst einen Zeitraum von 12 Wochen und beinhaltet mehrere Bausteine. Die Teilnehmer des Programms sollen durch das intensive Durchlaufen des Programms in die Lage versetzt werden, durch den Handel von Optionen selbstständig ein regelmäßigen Einkommen an den Börsen erzielen zu können. Das Coachingprogramm wird von unseren eigenen Händlern, welche tagtäglich in diesem Geschäft tätig sind umgesetzt, und ist daher keine theoretische Wissensvermittlung sondern gelebte Praxis.  

Da wird dieses Programm gerade erst erstellt haben, suchen wir 10 Erstteilnehmer, welche das Programm auf Herz und Nieren testen wollen. Die Erstteilnehmer erhalten neben einem speziellen Einführungspreis eine 100% Geld-Zurück-Garantie, wenn es Ihnen nach dem Coaching nicht gelingen sollte, das Gelernte in der Praxis umzusetzen. Die Teilnehmer sollten allerdings bereits über Grundlagenwissen im Futureshandel verfügen. Von Vorteil wären ebenfalls erste praktische Erfahrungen im Handel.  

Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme an dem Programm haben, dann fordern Sie unter dem Stichwort „Coaching Optionen“ weitere Informationen unter info@pit-trader.com an. Wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung.

Ein guter Trade am Tag genügt!

Viele Händler versuchen permanent Trades in den Märkten zu plazieren. Wer dabei die Kontrolle verliert, wird am Ende des Tages oftmals unzählige Trades haben und leider all zu oft auch ein Ergebnis welches alles andere als befriedigend ist. OVERTRADING ist das Stichwort. Einer der einfachsten Tests ob man selbst zum Overtrading neigt ist die simple Frage: Wie viele Trades habe ich heute gemacht? Einige Leser werden jetzt sicherlich verwundert sein, weil doch ein Trader immer weiß, wie viele Trades er gemacht hat? Aber, ist das wirklich so? Wenn sie selbst immer wissen, wie viele Trades sie bis gerade eben heute gemacht haben, ok. Aber ich wette, dass mindestens 50% der Neueinsteiger nach einem 4h Tradingtag keine Ahnung mehr haben ob sie 10 oder 15 Trades gemacht haben. Und beim Ausdruck der täglichen Trades Liste aus der Handelsplattform werden diese angehenden Händler meist auch nicht mehr erklären können, warum sie diese Trades überhaupt gemacht haben. Seien sie ehrlich, ist ihnen dass nicht auch schon passiert? Falls ja, dann sind sie wahrscheinlich mitten drin in der Falle Overtrading!

Wir glauben, dass für die Masse der Daytrader die Anzahl von Trades am Tag höchstens bei 2-3 liegen sollte. Scalper werden sicherlich sehr viel mehr Trades tätigen, aber der durchschnittliche Händler wird mit 2-3 Trades am Tag sehr gut fahren können. Die einzige Voraussetzung dafür ist Geduld und Disziplin. Man muss auf die wirklich guten Setups warten können und wenn diese auftreten sofort zuschlagen.

Nachfolgend ein paar Charts von heute mit verschiedenen Tradingansätzen (vereinfacht dargestellt) die zeigen, dass sich das Warten auf ein einziges Setup pro Tag sehr bezahlt machen kann: 

Untersützung und Widerstand

In den T-Bonds bricht der Markt heute gegen 12:45 Uhr durch seine Vormittagstiefs. Um 15:30 Uhr wird aus dieser ehemaligen Unterstützung ein lupenreiner Widerstand an dem ein Shorteinstieg ein gutes Chance-Risiko-Profil bietet:

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Pivot Linen Trading (Extrema)

 Der EURO FX Futures konnte den ganzen Vormittag ansteigen und erreicht gegen 13:20 Uhr das R3 Level, welches eher selten angelaufen wird. In den folgenden 30 Minuten bildet sich eine 123 Umkehrformation, welche man ebenfalls mit einem guten Chance-Risiko-Profil short traden konnte.

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Umkehrstäbe nach einer Korrektur

Nachdem die Futures von Dow und Co. heute schon den ganzen Tag nach oben laufen, übertrifft der Dow Futures um 16:25 Uhr sein Vormittagshoch. Kurz darauf kommt es zu einer Korrektur welche von einem Umkehrstab beendet wird. Der Dow Futures kann daraufhin bis jetzt um über 50 Punkte ansteigen.

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Die obigen Setups sind nur eine kleine Auswahl von Möglichkeiten, welche sich dem engagierten Trader anbieten. Sicherlich gibt es  unzählige weitere Tradinggelegenheiten und jeder Leser wird seine eigenen Methoden haben um in den Märkten zu agieren. Aber egal welche Methode oder welches Setup man auch anwendet, bei allen heißt es warten und geduldig sein. Für die Pokerspieler unter uns: Es ist einfach besser auf ein Paar oder ein Set zu warten, als mit 72o alles reinzustellen….

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Limit Bewegungen erkennen und nutzen

In vielen Rohstoffmärkten kommt es immer wieder zu Limit Up oder Limit Down Bewegungen. Für fast alle Märkte haben die Börsen schon seit vielen Jahren Regeln eingeführt, dass sich der Preis eines Futures nur innerhalb einer bestimmten Range ausgehend vom Schlusskurs bewegen darf bevor der Handel einseitig eingestellt wird. Dies soll u.a. verhindern, dass große Preisbewegungen eine Panik unter den Händlern auslöst. Ob dies immer so gelingt mag man bezweifeln aber Fakt ist, dass es diese Regeln nun einmal gibt . Eine Ausnahmen stellen oftmals nur die Frontmonate kurz vor dem Verfall dar, hier sind die Limit Begrenzungen i.d.R. aufgehoben.

Limit Bewegungen ereignen sich oft in der Nähe von Hoch bzw. Tiefpunkten. So gab es im letzten Jahr in den Getreidemärkten eine Vielzahl von Limit Up und anschließenden Limit Down Bewegungen, welche letztendlich den Höhepunkt der Hausse anzeigten.

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 Als Trader sollten wir also nach solchen Bewegungen suchen und dies besonders dann, wenn sich der entsprechende Markt schon seit längerer Zeit ausschließlich in eine Richtung bewegt hat bzw. sehr starke Anstiege oder Einbrüche gesehen hat. Mehrjahreshochs bzw. Mehrjahrestiefs sind dabei besonders hilfreich.

Robert Howe, ein amerikanischer Markttechniker hat bereits in den 70iger Jahren eine Idee entwickelt, welche im Grundsatz darauf  beruht, dass ein Markt welcher eine Limit Bewegung tätigt, das Level dieser Limit Bewegung später noch einmal erreicht und dieses Level dann auch über- bzw. unterbietet. Näheres dazu kann man auf den Seiten von Moore Research nachlesen:

 http://www.mrci.com/howe.php

Nachdem wir in den Rohstoffen zuletzt teilweise Preisrückgänge von über 70-80% von den Hochs aus gesehen haben, lohnt es sich auf solche Limit Bewegungen zu achten um damit mögliche Wendepunkte frühzeitig zu erkennen. Ein Markt der jetzt seit mittlerweile 2004 fällt und dabei 70% vom Hoch verloren hat ist Lumber. Wer braucht auch schon Bauholz in der aktuellen Immobilienkrise?

In den letzten Tagen kam es zu mehreren Limit Up und Down Bewegungen beim Lumber, so dass Trader hier vieleicht etwas näher hinschauen sollten, ob sich nicht möglichweise ein Boden bildet.

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Sind diese Limit Bewegungen noch von einem überdurchschnittlichem Volumen begleitet sollte man besonders hellhörig werden.

ABER VORSICHT! Nur weil eine Limit Bewegung auftritt, sollte man dies NIEMALS zum Anlass nehmen um sofort auf ein Ende der Bewegung zu setzen. Limit Bewegungen sind Ausdruck von Panik, egal ob es nach unten oder oben geht. Und Menschen können viel länger im Panik Modus verweilen als es sich der gesunde Menschenverstand vorstellen kann. Als Warnung sollten wir uns daher immer den nachfolgenden Chart vor Augen führen:

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Die extremen Limit Bewegungen Ende 1979 / Anfang 1980 leiteten damals die Endphase der Silberhause ein um gleich anschließend eine 20 jährigen Bärenmarkt zu starten. Wer hier zu schnell und gegen den vorherschenden Trend spekulierte konnte mehr als nur Haus und Hof verlieren.

Eine täglich aktualisierte Übersicht über offene Limitbewegungen gibt es ebenfalls wieder bei Moore Research unter:

http://www.mrci.com/dlimit.php

Massenpsychologie

Eine bekannte deutsche Aktienzeitschrift hatte heute das Thema Gold auf der Titelseite:

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Und auch in anderen Medien gelang es Gold zuletzt wieder auf die vorderen Plätze bei der Berichterstattung. Betrachtet man sich dass was momentan in der Welt und vor allem im Währungsbereich geschieht, dann ist die Entscheidung pro Gold sicherlich auch nicht die schlechteste.

ABER: Sollte wir uns als Trader von solchen grundsätzlichen Überlegungen auch kurzfristig leiten lassen? Schauen wir uns den Chart von Gold einmal an, dann fällt sofort die 1000er Marke auf, an welche Gold in den letzten Tagen heranlief.

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Im Bild ist der aktuell gehandelte April Futures dargestellt. Jeder Händler, egal ob kurz oder langfristig orientiert, sollte sich solche Charts permanent anschauen. War es wirklich so schwer, den heutigen Tagesverlauf zu “erahnen”?

Hier die Fakten:

1000 als runde Marke – wie oft werden solch runden Marken im ersten Anlauf sofort gebrochen?

Im Juli 2008 scheiterte der Preis bereits an der 1000er Marke – wie wahrscheinlich ist es, dass viele Händler jetzt genau an dieser Stelle wieder verkaufen werden und damit ein gewisser Druck auf den Markt kommt?

Gold ist seit dem Tief im Oktober um über 300 USD bzw. 42% angestiegen….

Eine runde Marke, ein Widerstand, die Möglichkeit von Gewinmitnahmen, ein Sentiment welches auf eine gewisse Euphorie schliessen lässt… sind das nicht die Zutaten für einen kleinen Shorttrade bzw. zumindest die Chance auf einen solchen Trade mit einem gesunden Chance Risiko Verhältniss?

Und so entwickelte sich der Preis dann:

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Bei einem überschaubaren Risiko konnten Trader hier einen schönen Profit realisieren. Manchmal ist Trading gar nicht so schwer…

P.S.: Liegt das Anlegermagazin also immer falsch? Sicherlich nicht und auf etwas längere Sicht kann sich der Rat tatsächlich lohnen. Kurzfristig war es dagegen der Punkt auf dem I für einen Trade gegen die Empfehlung.

Trading on Air

Fürs Wochenende hier noch ein kleines Video von Jack Broz in dem er erklärt, wie die Daytrader auf dem Floor der CBOT/CME die längerfristigen Charts nutzen um selbst ultrakurze Scalpingtrades vorzubereiten. Für Trader die schon länger dabei sind ist dies sicherlich nichts neues, aber für Einsteiger könnte dies durchaus überraschend sein.

 http://www.moneyshow.com/video/video.asp?wid=3045&t=3&scode=013283

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Rohstoff Informationen aus erster Hand

Mein Freund und Geschäftspartner Henning Beck hat in den letzten Tagen seinen neuen Blog gestartet, der für jeden Trader welcher sich mit Rohstoffen beschäftigt sicherlich schnell zum Must Read Blog avancieren wird. Auf www.commodityTalk.net gibt es Informationen die sich sehr deutlich von dem üblichen BlaBla unterscheiden, welches man sonst im Web finden kann. Also nicht die hundertste Chartanalyse zu Crude Oil und Co. sondern Informationen welche Trader tatsächlich nutzen können und dabei auch immer mal wieder kritisch und gegen den Mainstream. Und da Henning natürlich auch selbst handelt sind die Informationen dabei wirklich aus erster Hand und vor allem aus der Praxis.

www.commodityTalk.net

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Trading auf dem Floor der der CBOT

Auch wenn man derzeit angesichts der Meldungen aus der Finanzwelt beinahe glauben könnte, dass das ganze System bald untergehen wird findet das “Spiel der Spiele” doch noch jeden Tag millionenfach statt. Einer der aufregensten Plätze der Welt ist für einen Trader sicherlich der Tradingfloor der CBOT/CME in Chicago. Den während im Frankfurter Börsensaal nur noch ein paar wenige Händler aktiv sind und der Großteil des Handels mittlerweile rein elektronisch läuft, tummeln sich in Chicago nach wie vor tausende Händler live auf dem Parkett. Die meisten von uns kennen den Börsensaal vielleicht nur aus den kurzen Einblendungen auf CNBC wenn Rick Santelli live über die Stimmung und den neusten Entwicklungen (oder auch sehr skurillen Dingen) berichtet.

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Die wenigsten Händler hatten allerdings bislang die Gelegenheit sich einmal selbst ein Bild vom Handel auf dem Floor zu machen. Doch dies kann sich ändern. Zusammen mit unserem Partner Jack Broz von The Marlin Letter Inc. bieten wir jetzt erstmalig in Deutschland die Möglichkeit an, für ein paar Tage selbst live und direkt in Chicago zusammen mit einem Floor Trader zu handeln.

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Wir werden in den kommenden Tagen detailierte Informationen über die bestehenden Möglichkeiten veröffentlichen. Schon jetzt können wir allerdings verraten, dass sowohl Einzelpersonen als auch kleine Gruppen dieses Angebot in Anspruch nehmen können. Zusätzlich werden wir auch als exklusiver Partner von Jack Broz sein Angebot erstmals für Händler in Deutschland anbieten können. Dies umfasst unter anderem einen täglichen Livehandel welcher über einen Internet-Tradingroom direkt aus Chicago gesendet wird und in dem man live jeden einzelnen Trade den Jack macht real-time mitverfolgen kann.

Um schon etwas mehr über Jack Broz zu erfahren, schauen sie bitte schon einmal dieses kurze Video an:

http://www.moneyshow.com/video/video.asp?wid=3051&t=3

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Erfolgreiche Pokerspieler = erfolgreiche Trader?

Aus vielen Gesprächen mit Tradern wissen wir, dass unter den erfolgreichen Händlern das Pokerspielen sehr beliebt ist. Viele Händler sehen zwischem dem Pokerspiel und dem Trading auch eine Vielzahl von Gemeinsamkeiten. Bei beiden ist es u.a. wichtig, dass man neben dem notwendigen Wissen der Grundlagen unbedingt auch Kenntnisse im Money- und Risk Management benötigt, um langfristig und dauerhaft Geld zu verdienen. Es ist auch wichtig, dass man Trading/Poker als Beruf begreift und sich daher permanent um die Verbesserung seines Könnens bemüht:

Einer der besten Online Poker Spieler der Welt – Phil Galfond – sagte jetzt in einem Interview u.a. dies:

Welche drei wertvollen Tipps gibst Du unseren Lesern, wie sie ihr Spiel verbessern können?

1. Frag dich immer, warum du einen bestimmten Spielzug machst und warum er besser als die Alternativen ist.

2. Such dir einige Freunde, die auf deinem Niveau spielen. Rede mit ihnen ständig über Poker. Wohne mit einem von ihnen zusammen. Seht euch gegenseitig beim Spielen zu. Das wird Wunder bewirken.

3. Nimm dir einen Trainer oder melde dich auf einer Trainingsseite im Internet an.

Von einem Mann der Millionen verdient, kann man sicherlich einiges lernen und daher sollten wir uns diese 3 Ratschläge einmal aus Sicht eines Traders anschauen.

1. Frag dich immer, warum du einen bestimmten Spielzug machst und warum er besser als die Alternativen ist.

Auch wir als Trader sollten uns immer fragen, warum machen wir diesen Trade eigentlich? Gibt es gute nachvollziehbare Gründe, die für diesen Trade sprechen. Ist der Trade anhand eines festen Regelwerkes wiederhohlbar? Ist es mehr als eine Bauchentscheidung? Machen wir diesen Trade, weil wir uns mit einem schriftlich fixierten Tradingplan schon im Vorfeld die entsprechenden Argumente für einen solchen Trade bereitgelegt haben?

 2. Such dir einige Freunde, die auf deinem Niveau spielen. Rede mit ihnen ständig über Poker. Wohne mit einem von ihnen zusammen. Seht euch gegenseitig beim Spielen zu. Das wird Wunder bewirken.

Nun, das mit dem gemeinsamen Wohnen muss jetzt nicht sein und bezieht sich wohl mehr auf die 19jährigen Online Poker Pros… Dennoch macht es natürlich Sinn, sich Trader zu suchen, die auf einem gleichen und wenn möglich sogar auf einem wesentlich besseren Level sind als wir selbst. In den meisten Foren im Internet treiben sich in der Mehrzahl Leute herum, die überhaupt nicht traden oder glauben, wenn sie mit einem 5k Konto ein paar CFDs hin und her handeln, dass sie tatsächlich Trader sind. Dies ist daher sicherlich nicht der optimale Platz um Unterstützer zu finden. Wenn wir aber ernsthaften Erfolg im Trading haben wollen, dann sollten wir uns mit Leuten umgeben, die dies ebenfalls wollen. Ein gemeinsames Handelsbüro, regelmässige Treffen mit Gleichgesinnten und der Austausch von Ideen und Erkenntnissen sind eine wirklich gute Hilfe. Beim Austausch mit Gleichgesinnten sollte es aber nie darum gehen wer der “Beste” ist, nach dem Motto: …schaut euch mal meine super Trades an… sondern wir sollten uns über Fehler welche wir gemacht haben unterhalten. Aus Fehlern lernen wir und nicht aus Glückstreffern!

3. Nimm dir einen Trainer oder melde dich auf einer Trainingsseite im Internet an.

Dies ist der beste Rat von allen dreien. Und dies sagen wir nicht, weil wir auch ein Coaching Programm anbieten und neue Trader ausbilden, sondern weil dies auch der Weg war, auf dem wir am meisten gelernt haben. Trading lernt man weder aus Büchern, aus Blogs, aus Foren oder auf Messen. Trading lernt man indem man einem oder mehreren erfahrenen Tradern über die Schulter schaut und mit Ihnen gemeinsam handelt. Die Grundlagen kann man in einem Buch nachlesen, aber die Feinheiten auf die es ankommt, die kann man nur mit Hilfe eines Profis erlernen! Wer dies nicht glaubt, der sollte sich einfach einmal fragen, welchen Beruf es gibt, bei dem man keinen Lehrmeister benötigt?

Wer Interesse hat, einmal einen Tag bei uns im Handelsbüro zu verfolgen und unseren Händlern über die Schulter zu schauen, der kann unter info [at] pit-trader.com Infos zu unserem Inhouse Coaching anfordern.

Das komplette Interview mit Phil Galfond kann man hier lesen: http://www.pokerolymp.de/articles/show/news/6081/Poker+um+Millionen+-+Ein+Interview+mit+Phil+Galfond

Januar 2009 Rückblick

Machen wir den Rückblick einfach kurz und bündig indem wir ihn in pro und contra einteilen:

Pro:

- Unser neuer Handelsraum ist endlich fertig. Es hat viel länger gedauert als gedacht und es sind immer wieder neue Probleme aufgetaucht. Aber jetzt haben wir gefühlte 100 km Kabel verlegt, die PCs laufen so wie wir wollen, die verschiedenen Handelplattformen (J-Trader, TWS, TT Trader) arbeiten und blockieren sich nicht gegenseitig, die Chartsoftware läuft ebenfalls und alle real time streams arbeiten synchron, die ersten Test Trades an den neuen Maschinen sind gelaufen, am Montag kann es endlich wieder zu 100% losgehen!

- Unsere neuen Händler Marko und Marcel sind aus Chicago wieder da und haben jetzt ihre Ausbildung abgeschlossen und starten ebenfalls am Montag.

- Wir haben uns keine schlimmen Tradingfehler im Januar geleistet und den Monat mit Plus beendet.

- Trading ist für uns immer noch der tollste Job der Welt!

Contra:

- Deutsche Telekom, kaum zu glauben was bei denen alles nicht funktioniert. Telefonleitungen abgeschaltet, falsch geschaltet, falsche Telefone geschickt, die 5GB in der UMTS Card waren in 3 Tagen voll und jetzt läuft diese so langsam als ob man einen PC mit Modem hätte, keinerlei Aktivitäten auf Nachfrage – wir wollen ja nur eine Standleitung mieten, warum sollte man sich schon um einen Auftrag kümmern. Um es in einem Wort zu sagen: Sauhaufen!

- Handelsraum, das Einrichten hat so lange gedauert und fast jeden Tag ein neues Problem gebracht, so dass ein regelmässiges Handeln kaum möglich war. Wir haben aber viel gelernt und beim nächsten mal machen wir vieles anders (das ist ja schon fast wieder pro).

- Freie Tage – was ist das? Wir waren tatsächlich seit Sonntag, 04.01.2009 jeden Tag im Büro. Muss sich im Februar definitiv bessern.

Wir sind gespannt was der Februar für uns bereithält, spannend wird es auf jeden Fall!

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Daytrading – warten dass was passiert

In unserer Squawk Box mit der wir den Live Handel auf dem Parkett der CBOT verfolgen habe ich gerade den folgenden Satz gehört: …nobody is trading… Jack Broz, der den Handel live und real time kommentiert sagt dies immer dann, wenn er den Eindruck hat, dass die Händler in den Pits so gut wie keine Trades machen. Heute ist (bislang zumindest) so ein typischer Tag an dem einfach nix passiert. Die Händler warten auf die Notes Auktionen 12:00 a.m. , darauf das Obama oder sein neuer Finanzminister etwas sagen, was die FED machen wird um die Zinsen niedrig zu halten usw.

Was macht man an solchen Tagen als Händler? Wir wissen nicht was andere Händler machen, aber für uns ist heute einfach nur warten und Geduld angesagt. Schauen wir uns den aktuellen intraday Chart der 10year Notes an, einem unserer bevorzugtem Intraday Vehikel.

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Seit dem Pit Open um 7:20 a.m. (14:20 Uhr deutsche Zeit) hat sich der Markt um gerade einmal 15 Ticks bewegt. In den letzten beiden Stunden waren es sogar bloß noch 7,5 Ticks. Selbst für uns, die wir uns in diesen Märkten eher als Scalper betätigen ist da nicht wirklich viel zu holen. 1 Tick hier, 1 Tick da, aber so richtig Freude kommt da nicht auf. ABER, dass muss es auch nicht. Als Daytrader  muss man nicht jeden Tag permanent dutzende Trades machen. Es gibt Tage, da findet man ständig gute Gelegenheiten und macht einen Trade nach dem anderen. Und dann gibt es eben Tage wie heute, an denen man einfach auf die guten Gelegenheiten warten muss. Und manchmal wartet man auch vergebens, aber auch das gehört zum Trading Alltag. Der größte Fehler den wir an einem solchen Tag machen könnten, wäre es wild und planlos zu handeln nur um überhaupt zu handeln. Wir haben einen Plan und wollen diesen Plan handeln. Dazu sind gewisse Voraussetzungen notwendig. Je nach Setup eine bestimmte Bewegung, eine Formation, eine Korrektur, was auch immer. Der Plan wurde von uns aufgestellt, damit wir an den Märkten Geld verdienen. Verlassen wir jetzt aber den Weg den uns der Plan vorschreibt, dann passiert das Gegenteil –> wir verlieren Geld! Und warum sollten wir etwas tun was uns aller Voraussicht nach Geld kostet? Wir traden nicht um des Tradens willen, sondern weil wir Geld verdienen wollen.

…….

Während ich diesen Text geschrieben habe, hat sich der Markt doch noch dafür entschieden sich etwas zu bewegen und gab uns die Gelegenheit auf die wir gewartet haben. Fast 5 Stunden gewartet und nix getan um dann doch noch belohnt zu werden. Ist Trading nicht großartig?!

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Chicago Tag 5 – Donnerstag

Heute endete der dritte und damit letzte Tag auf dem Trading-Floor der “Chicago Board of Trade”.  Drei wirklich sehr interessante und aufregende Tage liegen hinter uns. Ein klasse Erlebnis!

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Blick vom Handelsplatz auf den Floor.

Jeden Tag hat uns Jack, unser Coach, in die Abläufe an der CBoT eingeweiht.
Das tägliche Trading stand dabei im Mittelpunkt unserer Ausbildung und Arbeit.
Denn aktives Mitwirken war gefordert (Learning by doing!).
Wir lernten viel über die Details, auf welche es bei einem erfolgreichen Trading ankommt.
So verging die Zeit auf dem Floor wie im Flug und wir hatten eine Menge Spaß beim lernen – wie man sehen kann.

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Morgen geht es auch schon wieder nach Hause.

Lernkurve vs. Performancekurve Teil 3

Warum verlor Mike plötzlich Geld obwohl er doch immer mehr Wissen über das Trading erlangte? Wir haben herausgefunden – auch aus eigener schmerzlicher Erfahrung -  dass es mehrere Gründe für die plötzlichen Verluste gibt. Dies sind u.a.

1. Selbstüberschätzung bzw. Nachlässigkeit

Viele Trader neigen nach den ersten erfolgreichen Trades dazu, ihre Arbeitsabläufe und Routinen welche für den bisherigen Tradingerfolg verantwortlich waren, plötzlich nachlässiger zu behandeln. Da wird sich nicht mehr am Wochenende hingesetzt und ein Tradingplan für die kommende Woche ausgearbeitet, sondern man erledigt dass schnell am Montag Vormittag. Da setzen sich Daytrader an ihren Handelsschirm ohne zu überprüfen, ob an diesem Tag vielleicht wichtige und damit kursbeeinflussende Termine oder Veröffentlichungen anstehen und werden dann natürlich kalt erwischt wenn sich um 14:30 Uhr die Bonds 100 Ticks aus dem „Nichts“ bewegen. Viele neue Trader treffen auf einmal spontane Entscheidungen während des Handelstages, weil sie glauben schon ein entsprechendes Marktgefühl entwickelt zu haben und eine ausreichende Vorbereitung nicht mehr notwendig erscheint. Dies alles führt dann aber dazu, dass letztendlich Trades gemacht werden, die nicht zu 100% dem Tradingplan entsprechen und dadurch verschlechtert sich automatisch der an sich positive Erwartungswert. Verluste sind zwangsläufig.  2. Neue Methoden werden zu schnell integriert

Stellen wir uns folgende Situation vor. Mike besucht ein Seminar eines bekannten Traders und hört sich dessen Erläuterungen und Erklärungen zu den Märkten an. Mike hat bislang immer nur 123 Formationen gehandelt. Ganz stur nach Plan, ohne Wenn und Aber. In einem Aufwärtstrend long über der 2, in einem Abwärtstrend short unter der 2 . 

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 Dies ist ein Beispiel für einen „normalen“ Trade, wie ihn Mike schon einige Male sehr erfolgreich gemacht hat.

Auf dem Seminar lernt Mike aber nun etwas über Pivot Punkte, Pivot Unterstützungen usw. Und kaum zu Hause, sieht sein Chart mit den „neuen“ Hilfsmitteln plötzlich so aus:

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Auf dem Seminar hat Mike gelernt, dass das S2 Level eine wichtige Unterstützung darstellt und man versuchen sollte an diesem Level zu kaufen (bitte diese simple Erklärung im Kontext als bildhaftes Beispiel betrachten). Sein eigentlicher Tradingplan sagt: verkaufen! Sein neues Wissen (welches er auch noch nicht ganz einordnen kann) sagt ihm nun: kaufen? Mike ist verwirrt. Was soll er tun? Egal wie er sich entscheidet, sein ganzer Tradingplan erscheint ihm plötzlich fragwürdig. Vielleicht untersucht er sogar die Trades die er bisher gemacht hat und stellt fest, dass er mit den Pivot Linien auch nicht schlecht gefahren wäre. Und obwohl er das neue Konzept noch nicht hundertprozentig verstanden hat, beginnt er von seinem Tradingplan abzuweichen und dass neue Wissen zu integrieren. Die Folge sind planlose Trades, weil diese jetzt nicht mehr einem durchdachten Konzept folgen, sondern verschiedenen Teilen aus unterschiedlichen Konzepten. Die Folge sind auch hier Verluste. Mikes Lernkurve ist zwar angestiegen, seine Performancekurve beginnt aber stark zu fallen.

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Ist dies nun ein Fehler den Mike allein gemacht hat, oder ist dies eine typische Entwicklung eines jeden Händlers? Wir glauben, dass jeder Händler diesen Weg am Anfang gehen muss. Denn das was Mike gerade erlebt, ist das Herausbilden eines persönlichen Handelsstils. Am Beginn ahmt jeder neue Trader einem Lehrmeister nach, egal ob er diesen persönlich kennt, ein Buch eines Händlers gelesen oder ein Seminar besucht hat. Dies ist übrigens auch nicht anders als in jedem anderen Beruf. Auch hier tut der Lehrling zuerst immer das, was er von seinem Lehrmeister gesagt bekommt. Mit der Zeit und einem fortschreitendem Wissensstand beginnt der Lehrling dann aber erste  eigene Wege zu gehen. Das er dabei Fehler macht ist logisch und wird im normalen Berufsleben auch so akzeptiert. Im Trading glauben wir allerdings, dass wir um den Punkt des Fehlermachens herumkommen würden. Dies ist aber nicht der Fall. Fehler gehören zum natürlichen Entwicklungsprozess eines jeden Traders. Und Fehler im Trading bedeuten nun einmal, wir verlieren Geld. Vielleicht kann man in einigen Berufen die Folgen von Fehlern vertuschen aber im Trading gibt es in dieser Beziehung nur schwarz oder weiß. Mogeln ist hier nicht möglich. Und daher ist die Performanceentwicklung von Mike ein ganz natürlicher unabwendbarer Prozess, den er durchlaufen muss. Er muss verlieren, um langfristig gewinnen zu können. Das mag paradox klingen, ist aber so. Ein Kind welches bei seinen ersten Laufversuchen nie auf den Hintern fallen würde, könnte nie richtig laufen lernen. Und deshalb muss ein Trader auch am Beginn seiner Karriere den einen oder anderen Fehler machen, damit er langfristig ein profitabler Trader wird.

Im 4. und letzten Teil werden wir aufzeigen was Mike tun muss, um aus seinem Performancetief herauszukommen und wie er es schaffen kann, einen eigenen profitablen Handelsstill zu finden.

Chicago Tag 2 – Montag

Hallo, jetzt melden wir uns zum ersten Mal hier im Blog. Wir, dass sind Marko und Marcel. Wir arbeiten als Händler bei Pit Trader Consulting und sind derzeit in Chicago/USA um für ein paar Tage auf dem Tradingfloor der CBOT zu arbeiten und bei  unserem Geschäftspartner Jack Broz etwas intensiver in den Pit Handel zu schnuppern. In den kommenden Tagen werden wir an dieser Stelle etwas von unserem Ausflug an die CBOT berichten.

Nachdem wir uns am Sonntag ein wenig mit der näheren Umgebung des Hotels und den örtlichen Gepflogenheiten vertraut gemacht haben, ging heute endlich die Arbeit los.

Coffee2go

Marcel passt sich den örtlichen Bräuchen schon sehr gut an :)

In den USA war heute Feiertag – Martin Luther King Day, so dass wir noch nicht an der CBOT waren. Statt dessen haben wir Jack getroffen, um gemeinsam mit ihm noch einmal die Setups, sowie die nächsten Tage auf dem Parkett zu besprechen.
Und wer hart arbeitet hat auch mal eine Pause verdient.

Pause

Auf dem Bild zu sehen ist der sonnige Konferenzsaal eines Handelshauses, in dem wir unser Meeting abgehalten haben.

Vor Ort hatten wir auch die Gelegenheit Anthony Draeger von ANTrading kennen zu lernen. Er handelt seit über 10 Jahren und hat uns einige seiner Setups erläutert. So verging die Zeit wie im Flug und das gemeinsame Abendessen rundete diesen Tag perfekt ab.

Bis zum nächsten Mal. Dann mit Neuigkeiten vom “floor”. Bis dahin soll ein Bild von außen genügen.

CBOT

Was tun an Feiertagen?

Gestern war in den USA der Martin Luther King Day und als Händler amerikanischer Märkte bedeutete dies einen zusätzlichen freien Tag. Was macht man aber eigentlich an einem solchen Tag als Händler? Die schlechteste Lösung ist sicherlich den ganzen Tag faul auf dem Sofa zu liegen und gar nix zu tun. Den obwohl man ab und an auch mal einen Entspannungstag braucht, sind solche Tage doch in der Regel unproduktiv und sollten dem Wochenende vorbehalten sein. Fällt ein solcher Feiertag dagegen wie gestern auf einen Wochentag, sollten Händler dies produktiv nutzen. Hier ein paar Dinge, welche unsere Händler an solchen Tagen tun:

1. Machen Sie Sport! Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper, das wussten schon die alten Griechen. Und gerade im Hochleistungsberuf Trading ist ein gesunder Körper und damit ein gesunder Geist mehr als notwendig!

2. Unternehmen Sie etwas mit Ihrer Familie. Die Begründung ist wie beim Sport. Ein harmonisches Familienleben trägt wesentlich zu einem gesunden Geist bei und den brauchen Sie.

3. Überprüfen Sie Ihre Tradingpläne. Wann haben Sie das letzte Mal ihre Tradingpläne überarbeitet? Wann haben Sie das letzte Mal eine intensive Auswertung Ihrer Trades gemacht? Wissen Sie welche Setups bei Ihnen prozentual am erfolgreichsten sind? Wissen Sie welcher Wochentag der Beste für Ihr Trading ist. Wissen Sie in welchem Markt Sie die besten Ergebnisse erzielen. Die meisten Händler schreiben sich zwar alle Ihre Trades auf, aber das ist dann mehr Buchhaltung als das tatsächliche Führen eines Tradingjournals. Ein Feiertag wie gestern ist ideal um sich solchen Aufgaben zu widmen.

4. Machen Sie einen Ausbildungsplan für die kommenden Monate? Haben Sie einen Plan, wie Sie sich in den kommenden Monaten in Ihrem Beruf als Händler weiterbilden wollen? Bilden Sie sich überhaupt weiter? Wann haben Sie zuletzt ernsthaft etwas für Ihre Weiterbildung getan? Stellen Sie sich einfach vor, Sie müssten zu einem Arzt gehen, der vor 40 Jahren sein Studium beendet hat und seither nie wieder etwas zu seiner Weiterbildung getan hat. Wie würden Sie sich dabei fühlen? Und wie glauben Sie, wird ihr Erfolg als Trader aussehen, wenn Sie sich nicht weiterbilden?

Es gibt sicherlich noch eine Reihe von Dingen die man an Tagen wie gestern tun kann. Sollten Sie keines davon getan haben und sich jetzt über den verlorenen Tag ärgern, keine Angst, der nächste Feiertag ist schon am Montag, 16.02.2009. Einen Überblick über die Feiertage und die dazugehörigen Öffnungszeiten der Börsen finden Sie hier:

http://www.cmegroup.com/tools-information/holiday-calendar/index.html

Neuer Handelsraum

Nein, wir sind immer noch nicht fertig. Nachdem uns die Telekom ein paar Tage warten ließ und sich die Lieferung einiger Komponenten, wie z.Bsp. die Trägersysteme für die Monitore, immer weiter nach hinten schob, stecken wir noch mitten im Aufbau unseres neuen Handelsraums. Zwischenzeitlich sah es bei uns aus wie im Lager des örtlichen Media Marktes… (bitte auf die Bilder zum Vergrößern klicken)

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Es gibt natürlich auch Stimmen, welche sagen, es sähe bei uns wie auf einer Müllhalde aus…

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Aber egal, dann arbeiten wir halt am Wochenende durch und am Montag (Börsen in den USA sind ja glücklicherweise aufgrund des Martin Luther King Feiertages geschlossen) werden wir wohl die Arbeitsplätze fertig bekommen, und so sollte es dann in etwa ausschauen.

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Aber bislang ist ja erst ein Arbeitsplatz (halb) fertig…

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Lernkurve vs. Performancekurve Teil 2

Beginnen wir mit der anfänglichen Entwicklung von Mike. Wie schon in Teil 1 beschrieben, hatte Mike am Beginn seines Coachings nur geringe Erfahrungen mit dem Handel von Aktien. Da wir selbst aber vorrangig Futures handeln, konzentrierten wir uns bei der Ausbildung mit Mike ebenfalls ausschließlich auf das Handeln von Futures. Wie mir Mike in vielen Gesprächen bestätigte, war sein Wissen über den Börsenhandel und speziell über den Handel von Futures am Beginn seiner Ausbildung sehr gering. Würde man seinen Wissensstand in einer Grafik darstellen, dann sah diese am Beginn seiner Ausbildung wahrscheinlich so aus.

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Im Laufe der Zeit erreichte Mike dann allerdings einen Wissensstand, der ihm soviel Selbstvertrauen gab, dass er sich entschloss mit dem realen Handel zu beginnen. Da er am Anfang natürlich noch sehr vorsichtig agierte, überlegte er sich jeden seiner Schritte ganz genau und führte jeden einzelnen Trade genau so aus, wie er es gelernt hatte. Es gab keinerlei Abweichung von seinem Tradingplan und jeder einzelne Schritt wurde sorgfältig durchgeführt. Dies reichte von der Analyse, der Vorbereitung, dem Einstieg, dem Setzen des Initialstopps, dem Verwalten des laufenden Trades, dem Ausstieg bis hin zur Auswertung des abgeschlossenen Trades. Da das System welches Mike handelte einen positiven Erwartungswert aufwies, war es nur folgerichtig, dass er durch das ständige Wiederholen der immer gleichen Abläufe nach und nach Gewinne erzielte.

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Da Mike aber natürlich angespornt von seinen Erfolgen mehr wollte, ruhte er sich nicht auf seinem bislang erreichten Wissen aus, sondern beschäftigte sich weiter mit allem was er zum Thema Börse lernen konnte. Zu den anfänglich gelernten Grundlagen über das Trading kam so im Laufe der Zeit immer weiteres Wissen hinzu und die Lernkurve von Mike stieg steil an. Ich persönlich kann sagen, dass Mike nach mittlerweile 15 Monaten so viel über das Trading, die Grundlagen, verschiedene Strategien, Abläufe, Hintergründe usw. weiß, wie ich es zu Beginn seiner Ausbildung und in Anbetracht der doch relativ kurzen Zeit nicht für möglich gehalten hätte. Doch leider schlug sich dies nicht in seiner Performance nieder, sondern im Gegenteil, er verlor jetzt plötzlich Geld.

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Im nächsten Teil werden wir untersuchen, warum Mike plötzlich Geld verlor und ob dies eine Entwicklung war, welche nur ihn allein betrifft oder ob er damit nur den Weg geht, den die meisten Trader im Laufe ihrer Karriere gehen müssen.