Rohstoff Informationen aus erster Hand

Mein Freund und Geschäftspartner Henning Beck hat in den letzten Tagen seinen neuen Blog gestartet, der für jeden Trader welcher sich mit Rohstoffen beschäftigt sicherlich schnell zum Must Read Blog avancieren wird. Auf www.commodityTalk.net gibt es Informationen die sich sehr deutlich von dem üblichen BlaBla unterscheiden, welches man sonst im Web finden kann. Also nicht die hundertste Chartanalyse zu Crude Oil und Co. sondern Informationen welche Trader tatsächlich nutzen können und dabei auch immer mal wieder kritisch und gegen den Mainstream. Und da Henning natürlich auch selbst handelt sind die Informationen dabei wirklich aus erster Hand und vor allem aus der Praxis.

www.commodityTalk.net

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Weihnachten 1929 – Eine stille Nacht

Heute gelesen in der FAZ: www.faz.net

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22. Dezember 2008 Im Jahr 1929 erschienen den Menschen andere Sorgen drückender als die abstrakte Weltwirtschaft. Konkret spürbar war die Kälte des Dezembers. Um „hinüberzukommen über die Schneesuppe dieses Winters“, meinte der Kommentator der „Frankfurter Zeitung“, solle jeder seinem Nächsten „helfen, Arbeit geben, sich zusammenfinden im gemeinsamen Willen“. So schrieb man auch gemeinhin der Kälte zu, dass die Arbeitslosigkeit im Dezember sprunghaft auf rund 2,8 Millionen angestiegen war. Tatsächlich hatte das bereits mit dem großen Börsencrash in Amerika zu tun, der zwei Monate zurücklag.

Die Vereinigten Staaten zogen mehr und mehr Kapital aus deutschen Staatsanleihen ab, und als Erste bekamen das Arbeiter und Arbeitslose zu spüren. Erwerbslose demonstrierten in einigen Städten gegen die Streichung kommunaler Weihnachtsbeihilfen. Die Stadt Frankfurt stoppte im Sparzwang ein Beschäftigungsprogramm, das Erwerbslose mit Schneeräumarbeiten in Lohn bringen sollte. Stattdessen mussten alle Bürger die Gehwege nun selbst freischippen. Die Stadt sparte drei Viertel ihrer Schneeräumkosten, und ein Zeitungskommentator kritisierte, dass den Menschen eine Arbeitsmöglichkeit genommen werde: „Das ist bitterernst.“ Weihnachten 1929 trat dann auch der deutsche Finanzminister Hilferding infolge der öffentlichen Haushaltskrise zurück.

 

Nur sehr vereinzelt störten Randalierer die Weihnachtsferien

Die zunehmende politische Radikalisierung sorgte sensible Beobachter, doch nur sehr vereinzelt störten Randalierer die Weihnachtsfeiern. In Berlin war es am Heiligen Abend minus acht Grad kalt. Der deutsche Vertreter der Kommunistischen Internationalen, Fritz Heckert, schwärmte von einem Weihnachtsmarsch in der Hauptstadt, bei dem einige sozialistische Arbeitslose am Kurfürstendamm Schaufenster einschlugen: „Die Bourgeoisie hat alle Lichter gelöscht und fühlte sich sehr bedrückt.“

 Angst vor Kommunisten herrschte am Heiligabend auch in einer Pastorenfamilie in Aschersleben bei Magdeburg. Am Gottesdienst in der Stephanikirche, so schildert es der Pfarrerssohn Johannes Schwan, nahmen vorsorglich auch bewaffnete Polizisten teil. Die Kirche war überfüllt, mit einer großen Fichte geschmückt, draußen marschierte die KPD. Die Gemeinde sang „Tochter Zion“, und die folgende Predigt hat Schwan so erlebt: „Stille im weiten Kirchenraum, nicht einmal ferner Lärm durch provokative politische Gesänge. Denn nun folgte eine volkstümlich gehaltene, froh machende Predigt. Sie kam an und erwies sich angesichts angedrohter Gefahr als bewegender als zu normalen Zeiten.“ Die Kommunisten blieben friedlich.

In den Römerhallen sangen 400 Jugendliche Weihnachtslieder

In Frankfurt fiel am Heiligabend neuer Schnee, und obwohl die Frühboten der beginnenden Weltwirtschaftskrise Deutschland erreicht hatten, war Weihnachten 1929 für die meisten Menschen ein friedliches Fest. In den Römerhallen sangen 400 Jugendliche der Altstadtjugend Weihnachtslieder, das Stadtblatt geriet ins Schwärmen: „So viel Freude in glänzenden Kinderaugen sehen diese Hallen selten.“ Auch die Anzeigen in den Zeitungen waren noch zahlreich: „4711“ warb für Duftwasser und Cremes in Zinntübchen, Frankfurter Geschäfte inserierten Zigarren und Pelzmäntel, die Beilage „Für die Frau“ empfahl ein feines Festrezept: Medaillons von Langusten, Karpfen blau, Truthahnpastete.

Das Asyl, ein Obdachlosenhaus, lud am Heiligen Abend zu 17 Uhr ein, schon drei Stunden zuvor belagerten „dichte Scharen die Eingangspforte“. Der Verein hatte für alle ein Essen organisiert (Kartoffelsalat, Wurst, Tee) und Geschenke (Strümpfe, Obst, Tabak). Als die Glocken des Doms läuteten, so heißt es im Stadtblatt, sang dort eine Gruppe der Wandervögel „alte, liebe Weihnachtslieder“. Und „als nach einer kurzen, stimmungsvollen Pause, während der die Glocken des Domes hereintönen, ,Stille Nacht, Heilige Nacht’ gemeinsam gesungen wird, da rinnen Tränen über viele der gramdurchfurchten, bleichen Gesichter der armen Heimatlosen“.

Mittelmäßiges Weihnachtsgeschäft

Nicht ganz so rührselig war die Stimmung bei den Einzelhändlern. Das Weihnachtsgeschäft war mittelmäßig verlaufen, immerhin. Besonders beliebt als Geschenke waren Königsberger Marzipan, Grammophonplatten und für Kinder technische Baukästen. Die Geschäftsleute sorgten sich über die hohe Verschuldung der Menschen, denn im vorangegangenen Aufschwung war viel auf Kredit gekauft worden.

Trotzdem ahnten selbst Experten nicht, wie viel schlimmer die wirtschaftliche Lage werden würde. In den Zeitungen war von einer „Vertrauenskrise“ die Rede. Das „Frankfurter Handelsblatt“ schrieb am ersten Weihnachtstag: „Wenn somit auch die Indizien einer eigentlichen . . . Krise nicht gegeben sind, so stehen wir doch mitten in einer Krise des Vertrauens.“ Die Zeitung erklärte, wie „diese Vertrauenskrise vor allem die Kreditdispositionen der Banken beeinflusst, bei ihnen den Wunsch nach Liquiditätserhöhung und Kreditdrosselung hervorruft und wie damit das Gespenst einer autonomen Einschränkung des Bankenkreditvolumens heraufbeschworen wird“. Doch in dem Bericht, der kurz nach Weihnachten erschien, überwog letztlich trotzdem die Hoffnung, die Volkswirtschaft werde sich bis 1932 „deutlich“ erholen.

Nur ein Jahr später, Weihnachten 1930, war die Weltwirtschaftskrise zu einem Thema geworden, das die Titelseiten und nicht das Börsenressort beschäftigte. Jetzt nahmen Zehntausende an den Hungermärschen in den Städten teil. Es gab mehr als vier Millionen Arbeitslose. Die Anzeigen im „Frankfurter Stadtblatt“ standen im Dezember 1930 im Zeichen der Deflation: „Billige Wohnungen“, „Sparsamer haushalten!“. Die Kinderwünsche, die das Blatt druckte, waren bescheiden geworden, etwa „eine recht große Marzipanstange und dass ich meine Zensuren ohne Herzklopfen meinen Eltern zeigen kann“. Immer mehr Geschäfte mussten schließen. Heiligabend war Tauwetter.

Text: F.A.S.
Bildmaterial: AP

September Ausgabe Futures & Options Trader

Unter diesem Link ist die aktuelle Ausgabe des FOT Magazins abrufbar.

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August Ausgabe Futures & Options Traders Mag

Die aktuelle Ausgabe des F&O Traders Mag ist erschienen und kann hier gedownloadet werden.

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Juli Ausgabe Futures & Options Traders Mag

Die neue Ausgabe des FOT ist soeben erschienen und kann hier heruntergeladen werden.

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Neue Studie zum Silber Futures Markt der CFTC

Ich weiß nicht wie oft Sie schon von den Silberbullen gehört haben, das der Futures Markt an der COMEX manipuliert ist. Allein aus meinen Gesprächen mit Investoren könnte ich 20 nennen, die davon ausgehen, dass irgendwelche Mächte den Preis für Silber künstlich über die Futures niedrig halten. Nun hat sich das höchste Aufsichtsorgan für die US Futures- & Optionsmärkte dem Thema angenommen und eine Studie in Auftrag gegeben. Ich gehe zwar davon aus, dass die Stimmen der verschworenen Silbergemeinde nicht verstummen werden, doch halte ich diese Analyse für durch aus interessant. Machen Sie sich ihr eigenes Bild.

New Study Finds Silver Futures Market is Functioning Properly

Study Finds No Evidence of Manipulation

Washington, DC—The Commodity Futures Trading Commission’s (CFTC) Division of Market Oversight (DMO) today released a report that re-examines long-term and recent allegations of misconduct in the silver markets and finds that there is no evidence of manipulation in those markets for the trading period examined.

For the report, DMO examined trading activity in the silver futures market covering the period 2005-2007. Among other things, DMO analyzed the recent price movements in the silver market in relation to price movements for other metals; the relationship between the price of New York Mercantile Exchange (NYMEX) silver futures and spot silver prices; and the relationship between the positions held by large short silver futures traders and silver futures prices.

DMO’s new analysis includes the following conclusions:

    • There is no evidence of manipulation in the silver futures market for the trading period examined.

    • Silver cash and futures prices have risen dramatically between 2005 and 2007, with silver outperforming the gold, platinum and palladium markets, suggesting that silver futures prices are not depressed relative to other metals prices.

    • NYMEX silver futures prices tend to track closely the price of physical silver.

    • There is no observable relationship between short-futures-trader concentration levels and silver prices.

During the past 25 years, the CFTC has received complaints from silver investors alleging that the price of silver futures traded on the NYMEX has been manipulated downward. In 2004, DMO responded to investors’ concerns in an open letter (2004 Silver Letter) that concluded that the existence of a long-term manipulation was not plausible and that an analysis of activity in the silver futures market did not support the conclusion that the market was being manipulated. The current DMO report summarizes and builds upon the analysis and conclusions of the 2004 Silver Letter.

DMO staff continues its routine surveillance of the silver futures market, including daily evaluation of the positions of large traders, to detect and deter any illegal trading activity.

A full copy of the report is available under the Related Links on this page.

Last Updated: May 13, 2008

Link zur Studie

FOTM Ausgabe April 08 erschienen

Unter diesem Link kann die April Ausgabe des Futures & Options Trader Magazin gedownloadet werden.

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März Ausgabe FOT Magazin jetzt verfügbar

Unter dem Link http://www.optionstradermag.com/ steht die März Ausgabe des FOT Magazins als Download zur Verfügung.

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Futures and Options Trader Magazin 12/07

Unter dem nachfolgendem Link kann man die aktuelle Ausgabe des FOT downloaden.

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 http://www.futuresandoptionstrader.com/h5y4.htm

The Hightower Report Trading Guide 2008

Das Jahr 2008 wirft seine Schatten voraus und somit erscheinen jetzt auch nach und nach eine Reihe von Kalendern und anderen Instrumenten für 2008. Für eines der besten Hilfsmittel erachten wir den Trading Guide von Hightower Research. Dieser jährlich erscheinende Kalender beinhaltet eine Vielzahl von Informationen, die für das tägliche Trading unerlässlich sind.

Infos zum Inhalt gibt es hier

ANGEBOT: Wir werden in den nächsten Tagen eine Sammelbestellung bei Hightower aufgeben. Wer ebenfalls ein Exemplar (Preis 20 USD + Versand) haben möchte, der schreibt uns bitte eine E-Mail an info@pit-trader.com mit Name, Adresse und Anzahl der gewünschten Exemplare. Wir bestellen dann alles komplett und versenden es von unserem Büro aus noch in 2007.

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Interessante Lektüre für den Trader

Amazon.de: The Pit

ISBN: 0140187588
ISBN-13: 9780140187588

Ein chicagoer Geschäftsmann verdient schnelles Geld mit Shorts im Weizen, danach verfällt er der Spekulation und risikiert Haus und Hof.  Eine kurzweilige Lektüre über die Gier und das schnelle Geld.

Amazon.de: The Coffee Trader. (Abacus)

ISBN: 0349115001
ISBN-13: 9780349115009

Ein Thriller in Amsterdam des Jahres 1659. Ein Mann der der Inquisition entfliehen konnte manipulierte den Kaffeemarkt. Eine gelungenes Werk über das Trading.

Buch zum Seminar mit John L. Person + VIP Plätze

Für das am am 24./25.09. stattfindente Seminar mit John L. Person stehen derzeit nur noch 3 VIP Plätze zur Verfügung.

Infos unter www.nationalfutures.de

Eine Einführung in die Arbeit von John L. Person ist das sehr lehrreiche Buch “Candlestick and Pivot Point Trading Triggers”.

Informationen zum Buch finden Sie über einen Klick auf das Bild:

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Lesestoff für Optionstrader

Bei über 35 Grad sollte man sich am besten ein Buch nehmen, in den Schatten setzen und etwas für seine geistige Weiterbildung tun. Ein empfehlenswertes Buch stellt dabei “The complete guide to Option Selling” dar.

Auch für Optionsanfänger leicht verständlich geschrieben (englisch), ohne großes Fachchinesich sondern einfach ein Buch für die Praxis. Absolut lesenswert.

Um das Buch direkt zu kaufen, bitte auf das Bild klicken

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Lese-Ecke / Ken Fisher – Investieren mit Wissen, das die anderen nicht haben

Kurz ein paar Facts zu Ken Fisher: Vermögensverwalter aus den USA, steht auf der Forbes 400 Liste der reichsten Amerikaner (dazu muss man mittlerweile zwingend Milliardär sein), also einer der weiß über was er da schreibt..

Ich habe das Buch in den letzten Tagen gelesen und obwohl es nicht für oder über Rohstoff-Trading geschrieben wurde, ist es für mich persönlich eines der wirklich lesenswerten Bücher. Viele gute Ideen, Denkansätze und das ganze humorvoll verpackt.

Um das Buch zu kaufen, einfach auf das Bild klicken: