US DOE Oil Inventory Data

Category Act. Reuters Estimate Dow Jones Estimate
Crude Oil -0,1 MB -1,6 MB -1,1 MB
Gasoline -3,5 MB +0,2 MB +0,2 MB
Distillate +2,4 MB +1,9 MB +1,6 MB
Refining +0,1% -0,1% +0,1%

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Die Lagerbestände für Rohöl lagen mit 295,2 Mio. Barrel nur 0,1 MB unter der Vorwoche. Die Analysten gingen von einer Abnahme von  1,6 MB aus. Positiv kann die weitere Abnahme der Bestände in Cushings (Lieferort für NYMEX WTI Crude Oil) gewertet werden. Der Spread zwischen dem Front Monat und dem 6 Monats Kontrakt konnte sich in den vergangenen zwei Wochen von –2,17 US$ pro Barrel auf –1,17 US$ verbessern. Ein Ende der Korrektur kann hier noch in Aussicht gestellt werden, doch sollte man die Entwicklung der Terminkurve im Auge behalten.

Eine Überraschung waren die deutlichen Abnahmen der Lagerbestände in Benzin. Dies lag an einer niedrigeren Produktion, die nicht von der weiterhin schwachen Nachfrage abgefedert werden konnte. 

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Die Lageberstände in Destillaten nimmt weiterhin zu und liegt weiterhin über den langjährigen Durchschnitten.

 

 

 

 

 

  

US EIA Underground Natural Gas Storage +104 BCF

Die Lagerbestände nahmen in dieser Woche um 104 BCF zu. Erwartet wurden knapp 90 BCF. Damit war die Zunahme deutlich über dem Vorjahr mit +76 BCF und dem 5 Jahres Durchschnitt mit 83 BCF.

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Die Lagerbestände liegen immer noch 13,5% unter dem Vorjahr und 2,1% unter dem 5 Jahresdurchschnitt. Den Markt bewegt zur Zeit aber die Schwäche im Crude Oil und die noch recht ruhige Hurrikan Saison in diesem Jahr. Der erste nennswerte tropische Sturm Bertha drehte recht schnell ab und führte zu einem Abverkauf im Erdgas. Aktuell sind keine Entwicklung im östlichen Atlantik zu sehen, die dem Markt unterstützen könnten. Unser positive Meinung bleibt bestehen, doch befindet sich der Markt noch im freien Fall. Aktuell notieren wir bei 11.00 US$ im August Kontrakt.

DOE Crude Oil Inventories mit deutlicher Zunahme: Crude Oil verliert über 4%

Nach dem größten Tagesverlust seit 17 Jahren verliert Crude Oil aktuell noch einmal 4,6%  und notiert bei 132,40 US$ pro Barrel im August 08 Kontrakt.

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Source: Futuresource

Category Actual Estimates
Crude Oil +3,2 MB -1,3 MB
Gasoline +2,4 MB -0,1 MB
Distillates +3,2 MB +1,8 MB
Refining +0,3% +0,1%

 

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Seit einigen  Wochen handelt der Petroleumsektor nur die knappe Angebotslage in den USA. Die schwindende Nachfrage in den USA wurde hier ausgeklammert. Die aktuelle Zunahme scheint aber dem Markt so langsam das Genick zu brechen. Sollten wir heute abend unter der 135 US$ pro Barrel schließen, könnte man von einem mittelfristigen Top bei 146 US$ ausgehen und erst einmal den Weg nach Süden einschlagen.

EIA: US Total Working Gas in Storage +90 Bcf

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Mit +90 BCF lag die Zunahme leicht unter den Erwartungen der Analysten, die mit einer Zunahme von 94 BCF rechneten. Im vergangenen Jahr lag die Zunahme in dieser Woche bei 98 BCF und im 5 Jahres Durchschnitt bei 103 BCF: Dies führt dazu, dass die Differenz zwischen den aktuellen Beständen und den Vergleichszeiträumen sich weiter ausweiten.

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Die Einlagerungen seit 1. April liegen 8% hinter dem Vorjahr und 7% hinter dem 5 Jahres-Durchschnitt. Dies kann als fundamental positiv gewertet werden.

Aktuell korrigiert der Markt recht deutlich und ich bin etwas von der Schärfe der Abwärtsbewegung überrascht. Sollte der Bereich um 12.00 US$ pro Million British Terminal Unit im August Kontrakt halten, erwarte ich weiterhin einen Test der Kontrakthochs.  Dies erscheint aber nur möglich, wenn der Petroleumsektor ebenfalls wieder den Weg nach Norden einschlagen sollte.

DOE Crude Oil Inventories: 2. deutliche Abnahme in Folge

Category Act. Dow Jones Estimate Reuters Estimate
Crude Oil -5,84 MB -1,4 MB -1,8 MB
Gasoline +0,9 MB -0,2 MB -0,2 MB
Distillate +1,8 MB +1,9 MB +1,9 MB
Refining +0,1% +0,1% +0,2%

Die Rohöl Lagerbestände waren mit 293,936 MB deutlich niedriger als die Analystenerwartungen. Dies ist auf die niedrigeren Importe und die höhere Nachfrage der Raffinerien zurückzuführen. Mit aktuell nur noch 19 Tagen zur Abdeckung der Nachfrage erreichen die Lagerbestände den niedrigsten Stand seit Juli 2004.

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Die Lagerbestände für Benzin übertrafen mit einer Zunahme von 0,9 MB die Analystenerwartungen, die mit einer leichten Abnahme um 0,2 MB rechneten. Dies ist auf die weiter steigende Produktion (+15,7% gegenüber Vorjahr) und einer nachlassenden Nachfrage zurück zuführen. Bei den aktuellen Gasoline Crack Spreads mag das nicht verwundern. Handelt der Front Monat Crack Spread in Benzin zur Zeit deutlich unter dem Vorjahr und den langjährigen Durchschnitten.

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Die Lagerbestände für Destillate (Kerosin, Heizöl, Diesel) nahmen um 1,8 MB zu und lagen damit im Rahmen der Analystenschätzungen.  Die Lagerbestände reichen aktuell nur für 26 Tage aus und liegen damit auf einem Niveau, welches ich seit meinen Aufzeichnungen (1992) noch nicht gesehen habe. Dies spiegelt sich auch in den Heating Oil Crack Spread wieder, der immer noch deutlich über den langjährigen Durchschnitten bewegt. Diese relative Stärke gegenüber Crude Oil und Gasoline sollte auch weiterhin andauern.

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Die Refining Capacity nahm um 0,1% zu. Dies entspricht in etwa den Erwartungen der Analysten.  Das saisonale Hoch sollte in den kommenden drei Wochen erreicht werden, bevor wir bis in den Oktober niedrigere Auslastungen sehen sollten. Dies liegt natürlich auch an der Hurrikan Saison, die in der Region Rund um den  Golf von Mexiko erfahrungsgemäß runter gefahren wird.

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Abschlußkommentar:

Crude Oil kann die Gewinne von heute vormittag nicht mehr halten und notiert aktuell noch knapp im Plus. Der Markt befindet sich in einer Korrektur Phase und ich denke, dass Crude Oil noch einmal den Bereich um 130 US$ antesten wird. Mittelfristig erwarte ich aber wieder ein Anstieg der Preise bis in den Bereich von 150 US$

EIA: US Total Working Gas in Storage +85 BCF

Mit +85 BCF war die Zunahme leicht unterhalb der Analystenerwartungen von Reuters (+89 BCF). In 2007 lag die Zunahme bei 84 BCF und bei 86 BCF im 5 Jahres Durchschnitt.

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Es bleibt dabei, auch wenn wir vielleicht kurzfristig korrigieren sollten, bleibt das fundamentale Bild doch sehr positiv. Die Hurrican Season hat gerade erst begonnen und der Markt reagiert schon sehr nervös auf Meldungen des National Hurrican Services. Aktuell bewegt sich ein tropisches System mit 30 Knoten westlich der Kap Verden Richtung Karbibik. Die Wassertemperaturen im Atlantik könnten diesem System zu einem Hurrikan verhelfen. 

DOE Crude Oil Inventories

imageDie Lagerbestände für Crude Oil fielen um 2 MB. Der Markt rechnete mit einer leichten Zunahme von 0,1 MB. Diese Abweichung verwundert nicht, da die Bandbreite der Schätzungen so breit waren wie ein Scheunentor.  Die Lagerbestände für Destillate lag mit +1,3 MB etwas unter den Erwartungen der Analysten. Doch im Benzin wurde eine deutliche Zunahme der Lagerbestände gemeldet. Grundsätzlich erscheint der Bericht neutral, doch mit der aktuellen Terminkurve scheint der Dampf nach oben erst einmal stark abzukühlen. Der letzte Joker für Crude Oil ist der US Dollar. Aktuell notiert der Euro bei 1,5856 US$ und damit 0,2% höher.

  Act. Estimate
Crude Oil -2,0 MB +0,1 MB
Destillate +1,3 MB +1,8 MB
Gasoline +2,1 MB -0,1 MB
Refining +0,6% +0,5%

EIA Natural Gas Underground Working Gas Storage + 90 BCF

Mit +  90 BCF lag die Zunahme der Lagerbestände genau im Rahmen der Analystenerwartungen. Damit war die Zunahme 6 BCF unter dem Vorjahr und 4 BCF unter dem 5 Jahres Durchschnitt. Die Wetteraussichten des National Weather Services gehen für die kommenden zwei Wochen von deutlich kühleren Temperaturen im bevölkerungsreichsten Teil der USA aus, was die Nachfrage nach Erdgas dämpfen könnte. Unsere positive Meinung zu Natural Gas bleibt weiterhin bestehen. Heizöl notiert nur noch 15 Cent unter dem Allzeithoch und sollte weiterhin Natural Gas unterstützen.

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DOE US Oil Inventories

Category Actual Dow Jones
Crude Oil +0,8 MB -0,9 MB
Gasoline -0,1 MB -0,1 MB
Distillate +2,8 MB +1,9 MB
Refining -0,7% +0,3%

imageDie Lagerbestände im Crude Oil waren knapp 1,9 MB höher als die Analystenerwartungen und zeigte die erste Zunahme seit dem 9. Mai diesen Jahres.  Der Markt reagierte gleich mit einem Abschlag von 1,50 US$ pro Barrel und notiert aktuell unterhalb von 133 US$ pro Barrel im August Kontrakt. Ich gehe nicht davon aus, dass wir vor der Fed Zinsentscheidung heute abend hier noch deutlich weiter an Wert verlieren werden. Im Vergleich zum Vorjahr und dem 5 Jahres Durchschnitt liegen die aktuellen Bestände immer noch 14% (Vorjahr) bzw. 6,4% niedriger. Jeder Anschlag in Nigeria oder ähnliches wird dazu führen, dass der Markt wieder anziehen wird.

imageDie Lagerbestände für die Destillate (Kerosin, Heizöl, Diesel) nahmen deutlich mehr zu als die Analystenerwartung. Mit aktuell 119.400 MB liegen die Bestände 3% über dem Vorjahr und seit Ende Februar auch wieder über dem 5 Jahres Durchschnitt. mit 0,7%.. Die Nachfrage nach Destillaten liegt 8% unter dem Vorjahr und auch im 5 Jahresvergleich leicht unterhalb. Saisonal verhalten sich die Lagerbestände wie in den vergangenen Jahren und so kann man davon ausgehen, dass die Bestände bis in den September weiter ausgebaut werden.

 

image  Die Lagerbestände für Benzin nahmen um 0,1 MB ab und trafen damit genau die Analystenschätzungen. Die Bestände befinden sich nur leicht unter den Durchschnitten und ich gehe davon aus, dass sich dieses auch in den kommenden Wochen fortsetzen wird. Die hohen Preise für Benzin führt zu einem Umdenken bei den Amerikanern und das Verkehrsaufkommen hat im Monat Mai das erste Mal seit 1979 ein negatives Wachstum verzeichnet. Ich gehe davon aus, dass der RBOB Kontrakt gegenüber dem Heating Oil Kontrakt weiterhin eine underperformance zeigen wird.

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Die Auslastungen der Raffinerien lagen mit 88,6% deutlich unterhalb der Erwartungen der Analysten. Mir sind keine großen Ausfälle in den Vereinigten Staaten bekannt und so verwundert diese Zahl doch etwas. Für die Produkte sollte das eher negativ sein und so sollten die Crack Spreads weiterhin fallen.

 

 

 

Ob die aktuell negativen Zahlen das Ende der Hausse einleiten, kann man bezweifeln. Eine Warnung sollte uns aber die Terminkurve geben, die wieder im Contango handelt. Auffällig ist, das der Markt nicht mehr nachfragegetrieben ist, sondern nur noch auf Produktionsausfälle und der Dollarschwäche positiv reagiert. 

DOE US Oil Inventories

Die Lagerbestände für Rohöl waren mit einer Abnahme von 4,6 MB deutlich höher als die Erwartungen der Analysten, die von einer Abnahme von 0,9 MB ausgingen.

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Die Lagerbestände für Benzin nahmen um 1 MB auf 210,1 MB zu. Analysten gingen von einer Zunahme von 1,1 MB aus.

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Die Lagerbsestände in den Destillaten stieg um 2,3 MB auf 114 MB zu. Die Analysten erwarteten eine Zunahme von 1,6 MB.

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Durchaus war die Abnahme der Raffinerieauslastung. Mit einer Reduzierung von 1,1 %  hielten sich die Raffinerien zwar an ihrer üblicher Vorgehensweise, doch gingen die Analysten von einer leichten Erhöhung von 0,3% aus.

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Der NYMEX Crude Oil Juli Kontrakt setzte nach dem bereits höheren Preisen im Frühhandel die Tendenz fort und handelt aktuell über 134 US$ pro Barrel. Auch wenn ich immer noch davon ausgehe, dass wir in den nächsten Wochen deutlich höhere Kurse sehen werden, würde ich erst bei Bruch der bisherigen Allzeithochs neue Long Positionen aufbauen. Kurse unter 130 US$ sollten für Longs genutzt werden.

EIA US Natural Gas Underground Storage +105 BCF

Die von Dow Jones befragten Analysten rechneten mit einer Zunahme der Lagerbestände um 104 BCF. Im vergangenen Jahr lag die Zunahme bei 110 BCF und im 5 Jahres Durchschnitt bei +98 BCF.

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Natural Gas konnte sich in den vergangenen Tagen deutlich besser entwickeln als Heizöl. Ich bleibe weiterhin positiv für diesen Markt, sehe aber die Gefahr einer Korrektur bis in den Bereich von 11,50 bis 12,00 US$. Sollte Crude Oil die Unterstützung bei 122,00 US$ pro Barrel halten, dann sollte Erdgas aber weiterhin gut unterstützt sein. Für die kommenden zwei Wochen wird mit überdurchschnittlich wärmeren Termperaturen im mittleren Westen der USA gerechnet. Dies steigert den Bedarf nach Erdgas aufgrund der erhöhten Nutzung von Klimanalagen. Mittelfristig sehe ich deutlich höhere Preise. Mein Bewertungsmodell gibt mir aktuell einen fairen Wert zum Heizöl von 15 US$. Kurzfristig werden Korrekturen >5% aber immer wahrscheinlicher.

DOE Crude Oil Inventories

Category 30. Mai Dow Jones Estimate Reuters Estimate
Crude Oil -4,8 MB +0,6 MB +0,8 Mb
Gasoline +2,9 MB +0,3 MB +0,4 MB
Distillate +2,27 MB +1,4 MB +1,4 MB
Refining +1,8% +0,4% +0,4%
 

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Man fragt sich langsam für was man sich überhaupt noch die Schätzungen der Analysten anschaut. Seit Wochen sind diese fern ab von Gut und Böse. Woran liegt das? Die Importe in der vergangenen Woche waren deutlich höher als in der Vorwoche, liegen aber immer noch weit vom Vorjahr und dem 5 Jahres Durchschnitt. Der hohe Anstieg der Refining Utilization um image 1,8% und die höhere Produktion in den Produktion erklären die deutlich niedrigeren Lagerbestände in Crude Oil.

Ich gehe nicht davon aus, dass Crude Oil daraus irgendwelche Stärke entwickeln kann. Thema ist mehr der US$ und die Bemühungen der CFTC und der Regierung, die Kraft der Index Trader abzuschwächen. Sollte der Juli Kontrakt die US$ 122 pro Barrel unterschreiten, erwarte ich erst bei 116-118 die erste Unterstützung.

Großkampftag Energy Lagerbestände

EIA Natural Gas Storage

Die Lagerbestände im Erdgas nahmen um 87 BCF zu. Im Vorjahr lag die Zunahme bei 106 BCF und im 5 Jahres Vergleich bei +92. Dies kann als positiv gewertet werden. Die Lagerbestände liegen damit weiter hinter dem 5 Jahresdurchschnitt zurück und sollte mittelfristig zu weiter steigenden Preisen führen. Kurzfristig erwarte ich eine Korrektur in den Bereich von 11,20 – 11,00 US$ im Frontmonat.

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DOE Inventories

Absolut überraschend war die Abnahme der Crude Oil Bestände. um 8,8 MB. Der Markt erwartete eine leichte Zunahme um 0,5 MB und wurde wieder einmal auf den falschen Fuß erwischt. Diese Reduzierung ist die Größte seit dem 17. September 2004.

Die Bestände in Benzin fielen um 3,25 MB und die Bestände für die Destillate stiegen um 1,6 MB. Eine ausführliche Analyse muss heute leider ausfallen. Ich gehe aber davon aus, dass der Bereich um 132 US$ pro Barrel im Juli Kontrakt einen guten Widerstand darstellen wird und wir die Korrektur bis in den Bereich von 125 US$ fortsetzen sollten.

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DOE Crude Oil Inventories

Category Act.
Crude Oil -5,3 MB
Gasoline -0,755 MB
Distillate +0,728 MB
Refining +1,3 %

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Absolut überraschend waren die niedrigeren Lagerbestände in Rohöl. Dies kan auf auf die deutlich niedrigeren Importe und den starken Anstieg in der Raffinerieauslastung zurück geführt werden. Crude springt nach den Zahlen um 1 US$ an und notiert aktuell wieder nahe der 130 US$ pro Barrel im Juli Kontrakt an.

Die OPEC bekräftigte ihren Willen, die Produktion zu erhöhen, wenn das fundamentale Umfeld dazu auffordert. El Badri, der Sprecher der OPEC sieht aber den Preis nicht von fundamentalen Kräften getrieben. Also schieben wir es weiter auf die Funds.

Die Preise für NYMEX Crude Oil sollten weiterhin oberhalb von 125 US$ verharren. Der Euro$ notiert aktuell bei 1,5749 und damit fast 1 Cent höher als Vortag und unterstützt damit auch die Rohstoffe. Shorts sind hier aktuell nicht angesagt.

Folgende Charts zeigen das aktuelle Days of Supply Ratio für die drei Produkte.

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DOE Oil Inventories

Category

Act.

Dow Jones Est

Platts Est.

Crude +0,2 MB +1,8 MB +2,5 MB
Gasoline -1,7 MB -0,1 MB -0,8 MB
Distillates +1,4 MB +0,6 MB +1,1 MB
Refinery Runs +1,6% +0,7% n.a.

Die Lagerbestände für Crude Oil waren deutlich unterhalb der Erwartungen, doch wird der Markt von der deutlichen Zunahme bei den Destillaten gedrückt. In den vergangenen Tagen war Heizöl der Preistreiber im Petroleum Sektor und diese Unterstützung fällt aktuell weg. Ich gehe nicht davon aus, dass dies das Ende der anhaltenden Hausse ist und erwarte nur eine kurzfristige Korrektur.

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EIA Natural Gas Inventories +65 BCF (inline)

Für diese Woche wurde mit einer Zunahme von 64 BCF gerechnet. Im vergangen Jahr nahmen die Lagerbestände um 94 BCF und im 5 Jahres Durchschnitt um 73 BCF zu.  Die Lagerbestände liegen 0,8% unter dem 5 Jahres Durchschnitt und dies sollte weiterhin positiv für Natural Gas sein.

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DOE US Oil Inventories

Category Actual Platts Est.* DJE **
Crude Oil +5,7 MB +1,5 MB +1,4 MB
Gasoline +0,8 MB -0,5 MB -0,4 MB
Distillates -0,1 MB +1,3 MB +0,8 MB
Refinery Run -0,4% +0,5% +0,4%

* Source: CNBC Squawk Box ** Dow Jones Newswire via Futuresource

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Die Lagerbestände nahmen bei Rohöl und Benzin deutlich mehr zu als es Platts und die Analysten erwartet haben. Die Lagerbestände für Destillate lagen deutlich unter den Erwartungen und können mit den weiterhin niedrigen Importen begründet werden. Die Raffinerien laufen weiter unterdurchschnittlich und liegen mit 85% weit weg von den Werten im Vorjahr und dem 5 Jahresdurchschnitt.

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Aus der ermittelten Nachfrage der einzelnen Produkte lassen sich die Anzahl der Tage ausrechnen, die es bedarf, bis die Lager geleert sind. Bis auf Crude Oil liegen die Destillate und Benzin unterhalb des 5 Jahres Durchschnitts. Sollte sich aber die Tendenz in den Destillaten fortsetzen und wir tatsächlich eine Bodenbildung hier sehen, dann könnte ein Spread RBOB Gasoline gegen Heating Oil Futures von Interesse sein.

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Abschlussbemerkung:

Der Frontmonat NYMEX Crude Oil Juni Kontrakt reagierte auf die höheren Lagerbestände mit einem Preisabschlag von 1 US$ pro Barrel. Ich erwarte nicht, dass dieser Report das Ende des Aufwärtstrends bedeuten. Auch die Stärke des US$ in der heutigen Sitzung scheint das Crude nicht wirklich zu stören. Es erscheint mir, dass die Funds die 125-130 US$ bis Ende des Monats sehen wollen. Shorts daher hinten anstellen.

EIA Underground Natural Gas Storage

Mit +86 BCF lag die Zunahme der Lagerbestände deutlich über den Erwartungen der Analysten (+79 BCF). Im vergangenen Jahr wurden 67 BCF den Lagerbeständen zugeführt und 64 BCF im 5 Jahres-Durchschnitt. Damit liegen die Lagerbestände nur noch 0,2% unter dem 5 Jahres-Durchschnitt, aber immer noch 15,7% unterhalb des Vorjahres. 

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Im obigen Chart sehen sie die monatlichen Importe von Erdgas in die Vereinigten Staaten. Diese lagen im Februar 14,8% unter dem Vorjahr und 9,6% unter dem 5 Jahres Durchschnitt. Aufgrund der höheren Preise für LNG auf der Welt im Verhältnis zur USA gehe ich davon aus, dass sich die Importe auch in den kommenden Monaten unterdurchschnittlich entwickeln sollten.

Der Bereich um 10.40-10.60 US$/mmBTU im NYMEX Natural Gas Juni Kontrakt erscheint mir eine gut unterstützt zu sein und ich bleibe weiterhin positiv für diesen Markt

DOE Crude Oil Inventories

Mit +3,848 MB lagen die Lagerbestände für Rohöl deutlich über den Erwartungen der Analysten (+0,500 MB). Die Bestände an Benzin lagen mit einer Abnahme von 1,483 MB deutlich niedriger als die Analysten (-0,800 MB) erwarteten. Die Lagerbestände in den Destillaten waren mit +1,129 MB deutlich über den Analystenerwartungen ( unch.). Der NYMEX Crude Oil Juni Kontrakt verlor nach der Bekanntgabe der Zahlen 2 US$ und notiert aktuell bei 114,50 US$ pro Barrel.

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EIA Underground Natural Gas Storage Inventory + 24 BCF

Mit +24 BCF waren die Zunahmen deutlich geringer als die vom Markt erwarteten +30 BCF. Natural Gas handelt aktuell im Juni Kontrakt bei 11 US$.

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