Heute konnte man wieder eine schöne Lektion der Märkte beobachten. Das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA veröffentlichte einen Report über Angebot und Nachfrage. Im Vorfeld des Reports waren die Preise in den Getreiden stark angestiegen und die ersten Reaktionen auf den Report vor Öffnung des Handels um 09:30 Uhr Chicago Zeit waren allesamt positiv und es wurden deutliche Preissprünge erwartet.
Aber wie so oft, kam es ganz anders. Die positiven News wurden zum Anlass genommen um Bestände zu verkaufen. Ein Händler aus Chicago beschreibt es in seinem Marktbericht wie folgt: … Some days one has confidence in the reasons the market is acting the way it is. Today isn’t one of those days. Following the generally friendly USDA report this am and the mostly bullish weather forecast, the market was widely expected to rally sharply. Obviously, this hasn’t been the case, at least so far. I think we simply are overbought and in need of a technical correction, which I think is what we are seeing today. I still would not rule out a late session recovery but I do not say that with nearly as much confidence as earlier…
Und so zeigt sich wieder einmal, dass nicht der Inhalt solcher Veröffentlichungen wichtig ist, sondern die Tatsache, wie der Markt darauf reagiert.


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"Commodities, Sentiment" von
Jens Rabe (12. Mai. 2009, 19:19)
Wer die Bücher von Nassim Taleb kennt, dem ist der Begriff des “Schwarzen Schwanes” sicherlich geläufig. In Kurzfassung bedeutet das Auftreten eines Schwarzen Schwanes an den Märkten, das Eintreffen eines Ereignisses, welches in dieser Form nicht zu erahnen geschweige den einzuplanen war. Die Ereignisse von 9/11 waren dabei sicherlich einer der dramatischsten Fälle der letzten Jahre.

Und heute kann man ganz aktuell die Auswirkungen eines Schwarzen Schwanes an den Börsen beobachten. Das Auftauchen der Schweinegrippe in Nordamerika und der dazugehörige Medienhype am Wochenende bescheren einigen Märkten heute sehr starke Verwerfungen. Als Beispiele seinen hier genannt Sojabohnen welche heute mit einem riesigen Gap eröffnen und natürlich auch die Schweinefutures, die an der CME aktuell beinahe Limit Down eröffneten.
Bitte auf die Charts zum Vergrößern klicken


Charttechnik kann man an Tagen wie heute komplett vergessen. Das einzige was an Tagen wie heute zählt ist Money- bzw. Riskmanagement. Denn wer beispielsweise long in Beans oder Hogs ist, der braucht sich an Tagen wie heute solange keine Sorgen machen, solange er 1) ein funktionierendes Riskmanagement hat (wie kann ich mich hedgen etc.) und 2) gleichzeitig über vernünftige Positionsgrößen verfügt. Falsch darf man an solchen Tagen liegen und es ist auch keine Schande an Tagen wie heute Geld zu verlieren, aber wer sich an einem solchen Tag ruiniert, der hat einfach im Vorfeld seine Hausaufgaben nicht gemacht.
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"Ausbildung, Coaching, Commodities, Fundamentals" von
Jens Rabe (27. Apr. 2009, 16:59)
In vielen Rohstoffmärkten kommt es immer wieder zu Limit Up oder Limit Down Bewegungen. Für fast alle Märkte haben die Börsen schon seit vielen Jahren Regeln eingeführt, dass sich der Preis eines Futures nur innerhalb einer bestimmten Range ausgehend vom Schlusskurs bewegen darf bevor der Handel einseitig eingestellt wird. Dies soll u.a. verhindern, dass große Preisbewegungen eine Panik unter den Händlern auslöst. Ob dies immer so gelingt mag man bezweifeln aber Fakt ist, dass es diese Regeln nun einmal gibt . Eine Ausnahmen stellen oftmals nur die Frontmonate kurz vor dem Verfall dar, hier sind die Limit Begrenzungen i.d.R. aufgehoben.
Limit Bewegungen ereignen sich oft in der Nähe von Hoch bzw. Tiefpunkten. So gab es im letzten Jahr in den Getreidemärkten eine Vielzahl von Limit Up und anschließenden Limit Down Bewegungen, welche letztendlich den Höhepunkt der Hausse anzeigten.

Als Trader sollten wir also nach solchen Bewegungen suchen und dies besonders dann, wenn sich der entsprechende Markt schon seit längerer Zeit ausschließlich in eine Richtung bewegt hat bzw. sehr starke Anstiege oder Einbrüche gesehen hat. Mehrjahreshochs bzw. Mehrjahrestiefs sind dabei besonders hilfreich.
Robert Howe, ein amerikanischer Markttechniker hat bereits in den 70iger Jahren eine Idee entwickelt, welche im Grundsatz darauf beruht, dass ein Markt welcher eine Limit Bewegung tätigt, das Level dieser Limit Bewegung später noch einmal erreicht und dieses Level dann auch über- bzw. unterbietet. Näheres dazu kann man auf den Seiten von Moore Research nachlesen:
http://www.mrci.com/howe.php
Nachdem wir in den Rohstoffen zuletzt teilweise Preisrückgänge von über 70-80% von den Hochs aus gesehen haben, lohnt es sich auf solche Limit Bewegungen zu achten um damit mögliche Wendepunkte frühzeitig zu erkennen. Ein Markt der jetzt seit mittlerweile 2004 fällt und dabei 70% vom Hoch verloren hat ist Lumber. Wer braucht auch schon Bauholz in der aktuellen Immobilienkrise?
In den letzten Tagen kam es zu mehreren Limit Up und Down Bewegungen beim Lumber, so dass Trader hier vieleicht etwas näher hinschauen sollten, ob sich nicht möglichweise ein Boden bildet.

Sind diese Limit Bewegungen noch von einem überdurchschnittlichem Volumen begleitet sollte man besonders hellhörig werden.
ABER VORSICHT! Nur weil eine Limit Bewegung auftritt, sollte man dies NIEMALS zum Anlass nehmen um sofort auf ein Ende der Bewegung zu setzen. Limit Bewegungen sind Ausdruck von Panik, egal ob es nach unten oder oben geht. Und Menschen können viel länger im Panik Modus verweilen als es sich der gesunde Menschenverstand vorstellen kann. Als Warnung sollten wir uns daher immer den nachfolgenden Chart vor Augen führen:

Die extremen Limit Bewegungen Ende 1979 / Anfang 1980 leiteten damals die Endphase der Silberhause ein um gleich anschließend eine 20 jährigen Bärenmarkt zu starten. Wer hier zu schnell und gegen den vorherschenden Trend spekulierte konnte mehr als nur Haus und Hof verlieren.
Eine täglich aktualisierte Übersicht über offene Limitbewegungen gibt es ebenfalls wieder bei Moore Research unter:
http://www.mrci.com/dlimit.php
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"Ausbildung, Coaching, Commodities" von
Jens Rabe (4. Mrz. 2009, 19:13)
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"Commodities" von
Jens Rabe (23. Dez. 2008, 13:48)
40 USD Marke gebrochen, nächstes Ziel bleibt die 30 USD Marke

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"Commodities" von
Jens Rabe (19. Dez. 2008, 12:56)
Die OPEC versucht über eine Produktionskürzung den Preis wieder in Richtung 75 USD zu treiben. Der Markt zeigte gestern was er davon hält, nämlich gar nix. Wir gehen weiter davon aus, dass das Potential für Crude Oil nach oben sehr beschränkt ist und durchaus auch die 40 USD Marke nach unten gebrochen werden wird.

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"Commodities" von
Jens Rabe (18. Dez. 2008, 10:53)
Auf vielen Seiten im Internet und in Foren häufen sich zuletzt die Meldungen, dass es kein physisches Goldmehr zu kaufen gäbe. Wir haben aus diesem Grund bei einem unserer Broker welcher auch den physischen Handel anbietet, nachgefragt ob es tatsächlich kein Gold mehr gibt? Hier die Antwort:
There is only a shortage of gold in small retail form. Example – retail products like 1oz gold bars, 1oz gold coins, etc. are in VERY high demand (and there is short supply), but you can get all the 100oz or 450oz gold bars that you would like – so obviously GOLD itself is not is short supply, it is simply the small retail products that are in short supply.
Das heißt also, es gibt genügend Gold, lediglich das Angebot welches sich an die Kleinanleger richtet (und die dafür riesige Aufschläge bezahlen) ist aufgrund der großen Nachfrage knapp. Wer also bereit ist, ein paar zehntausend oder hundertausend Dollar zu investieren, der bekommt noch genug vom dem glänzenden Zeug zu Weihnachten! Bei Interesse vermitteln wir gern einen Kontakt.

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"Commodities, Fundamentals" von
Jens Rabe (8. Dez. 2008, 18:55)
Die Preise für Cacoa (gehandelt an der ICE) haben jetzt eine Backwardation ausgebildet. Dies deutet auf starke physische Nachfrage hin.

Ein Ausbruch nach oben ist zwar vorerst gescheitert, gelingt dieser allerdings noch, scheinen Preisanstiege bis in den Bereich um 2500 (März Futures) möglich.

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"Commodities, Fundamentals, Futures" von
Jens Rabe (8. Dez. 2008, 00:44)
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"Commodities" von
Jens Rabe (5. Dez. 2008, 17:44)
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"Commodities" von
Jens Rabe (4. Dez. 2008, 17:48)
Im intraday Handel verliert der aktuelle Fronmonat Dezember momentan über 5% und sieht die 50 USD Marke erstmals seit Mai 2005 wieder von unten!

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"Big Money, Commodities, Futures" von
Jens Rabe (20. Nov. 2008, 17:32)
Obwohl Gold und auch Silber heute sehr stark ansteigen können, zieht der Spread zwischen den beiden Edelmetallen nicht mit. Daher muss man eher von einer Korrektur als einer Trendnwende ausgehen:

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"Commodities, Futures, Spreads" von
Jens Rabe (17. Sep. 2008, 17:26)
Unter diesem Link ist die aktuelle Ausgabe des FOT Magazins abrufbar.

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"Commodities, Futures, Lese-Ecke, Optionen" von
Jens Rabe (10. Sep. 2008, 15:19)
Weizen bricht heute im frühen Handel erneut durch das Tief und damit dürfte sich ein endgültiger Bruch ergeben haben.

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"Commodities, Futures" von
Jens Rabe (5. Sep. 2008, 13:54)
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"Commodities, Futures" von
Jens Rabe (2. Sep. 2008, 17:47)
In den USA war heute Feiertag und die meisten Börsen geschlossen. Einige Märkte haben allerdings elektronisch gehandelt und hier war es ein wahrer Festtag für die Bären:
Crude Oil -4,5%

Natural Gas -6%

Das Thema was sich der Focus heute auf die Titelseite schreibt, dürfte sich wohl erstmal erledigt haben…

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"Commodities, Futures, Sentiment" von
Jens Rabe (1. Sep. 2008, 20:56)
Nachdem der Preis für Mais zuletzt stark ansteigen konnte, prallte er jetzt am letzten Hoch aus dem Juli wieder nach unten ab. Ein Test der Marke um 500 Cent erscheint jetzt realistisch. Auf Traders TV –> Link links auf der Seite – erscheint im Laufe des nachmittags ein Interview welches ich zu diesem Thema heute gegeben habe. Just my 3 Cents…
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"Commodities, Futures, Traders TV" von
Jens Rabe (28. Aug. 2008, 12:03)
Der gestrige USDA Report war bearisch für Mais, dennoch scheint es so, als ob der Markt dies bereits eingepreist hätte. Die Futures reagierten zu Beginn des Handels mit Verlusten, konnten aber im Laufe des Handelstages dannn ansteigen, so dass ein Reversal Day entstand. Agressive Trader können jetzt versuchen eine entsprechende Umkehr zu handeln. Das Open Interest fiel gestern um weitere 14k Kontrakte.
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"Commodities, USDA Anbauflaechen, USDA WASDE" von
Jens Rabe (13. Aug. 2008, 15:34)
An den Rohstoffmärkten tobt auch heute wieder der Bär. Einige Märkte wie Erdgas hatten heute früh noch mit leichten Aufschlägen begonnen, mittlerweile hat sich das Bild gedreht:
Cocoa -4,49%
Cotton -1,37%
Coffee -2%
Gold -0,56%
Silber -0,70%
Platin -3,13%
Palladium -0,86%
Crude -0,7%
Natgas -3,83%
Mais -3,23%
Weizen -3,8%
Sojabohnen -3,7%
….
Den Bullen bleibt vorerst nur die Hoffnung auf den Turn Around Tuesday!
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"Commodities" von
Jens Rabe (4. Aug. 2008, 16:47)
Gestern kam es durch die Verluste in verschiedenen Rohstoffen zu einem Trendbruch beim CRB Index. Vorsicht ist demnach angebracht, den auch im März folgte auf den ersten Trendbruch eine größere Verkaufswelle bei den Rohstoffen allgemein.
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"Commodities" von
Jens Rabe (18. Jul. 2008, 15:40)